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Das Museum

Malerisch gelegen inmitten der Provinz Luxemburg, einer Region, die bekannt ist für seine zahlreichen keltischen Hügelgräber, besitzt das Musée des Celtes (Museum der Kelten) eine der bedeutendsten Sammlungen Belgiens.

Es wurde in Libramont im Juni 1998 eröffnet und beherbergt die Forschungsergebnisse von über dreißig Jahren archäologischer Forschung an keltischen Fundstätten in den Ardennen.

Das Centre de Recherches Archéologiques en Ardenne (CRAA) asbl (Zentrum für archäologische Forschungen in den Ardennen)

Das Museum der Kelten steht unter der Leitung des Zentrums für archäologische Forschungen in den Ardennen (CRAA), das auch seine Gründung initiiert hat.

Das CRAA wurde im Jahre 1985 gegründet und ist als Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht anerkannt (association sans but lucratif – asbl). Es hat die Förderung und Pflege des archäologischen Kulturguts der belgischen Ardennen zum Ziel.

Zu diesem Zweck konzentriert das CRAA seine Tätigkeit auf drei Schwerpunkte:

  • wissenschaftliche Forschung,
  • sachbezogene Information der Öffentlichkeit,
  • erhalt des Kulturguts.

Die Arbeit des CRAA ist epochenübergreifend und umfasst auch die Prähistorie und das Mittelalter; der Interessenschwerpunkt liegt jedoch auf dem Zeitalter der Kelten. Das CRAA ist vor allem bekannt für seine zahlreichen Forschungsarbeiten zu den keltischen Hügelgräbern in den Ardennen. Diese Spezialisierung und das Ziel, archäologische Fundstücke aus Ausgrabungsarbeiten zu erhalten und sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, haben im Juni 1998 die CRAA dazu bewogen, ein Museum mit dem Themenschwerpunkt der keltischen Zivilisation zu errichten.
Somit ist die Forschungsarbeit des CRAA eng verbunden mit der Entstehungsgeschichte des Museums.

Intention, Forschungsethik und Aufgaben

Mit unserer Arbeit möchten wir zum Verständnis des Wesens und der Vorstellungswelt der Kelten beitragen (ihre Ursprünge, wann und wo sie lebten, ihre Volksstämme, etc.) und auch verdeutlichen, welches Vermächtnis sie heutigen und künftigen Generationen hinterlassen haben.

Intention der Ausstellung

Die Ausstellung richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, insbesondere Familien, Schüler und Interessierte, die Näheres erfahren möchten über das Zeitalter der Kelten, ihre Vorstellungswelt und Zivilisation und die entsprechenden Forschungsarbeiten und Funde aus den Ardennen.

Forschungsethik

Bei unseren Forschungsarbeiten zu den Kelten verwenden wir Methoden der historischen Wissenschaften wie beispielsweise der Archäologie. Die letztgenannte Methode basiert per definitionem auf der Untersuchung von Fundstücken. Ihre Auslegung ist nicht immer eindeutig und dies trifft insbesondere auf Aspekte zu, die sich mit der Mentalität, dem Glauben und den Wertvorstellungen früherer Zivilisationen beschäftigen.

Wir möchten in diesem Zusammenhang auf die Grenzen unserer Forschung hinweisen, statt Vermutungen anzustellen auf der Grundlage unzureichender Kenntnisse über Zusammenhänge und Tatsachen.

Seit dem 19. Jahrhundert war das Bild unserer Vorfahren, der Gallier, zudem bisweilen einer stark von politischen der nationalistischen Interessen geprägten Interpretation unterworfen. Wir möchten darauf hinweisen, dass der Ausstellung keinerlei ideologische Absicht zu Eigen ist.

Aufgaben

Unser Museum wurde offiziell anerkannt von der Föderation Wallonien-Brüssel. Unsere Aufgaben bestehen in dem Erwerb von Sammlungen, ihrer Pflege und ihrem Erhalt, der wissenschaftlichen Forschung und der Verbreitung sachbezogener Informationen.

Sie entsprechen folglich den Aufgaben der Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht.

L'équipe

Véronique Hurt

Wissenschaftliche Forschung

Robert

Organisation der Aktivitäten
Logistische Vorbereitung

Florence

Management der Verfahrensabläufe und des Tagesgeschäfts / Konservatorin
Promotion
Prävention – Sicherheit

Catherine

Rechnungswesen, Verwaltung
Shop
Gruppenreservierungen

Julie

Wissensmanagement – Führungen
Bibliothek
Organisation von Veranstaltungen

Damien

IT-Unterstützung und neue Technologien
Multimedia

Anne-Sophie

Unterstützung des Konservators
Pädagogische Unterstützung – Führungen – Organisation der Aktivitäten

Unsere Anerkennungen und Unterstützer

Das CRAA und das Museum finanzieren sich teilweise aus den Einnahmen ihrer Tätigkeiten.

Wesentliche finanzielle Unterstützung bietet jedoch auch die kommunale Verwaltung von Libramont-Chevigny, zu deren vorrangigen Zielen der Erhalt bestehender Kulturgüter gehört. Sie stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen das CRAA/das Museum der Kelten untergebracht sind, und übernimmt die damit verbundenen Kosten. Die kommunale Verwaltung hat darüber hinaus auch die Kosten (zu 60% finanziell unterstützt durch die französischsprachige Gemeinschaft, gegenwärtig die Föderation Wallonien-Brüssel) für die Gestaltung des Museums übernommen. Sie übernimmt außerdem einen Teil der Vergütungen und Sozialversicherungsbeiträge der Angestellten.

Diese Partnerschaft, die zwischen dem CRAA/dem Museum der Kelten und der Gemeinde Libramont-Chevigny besteht, verleiht dem Museum einen para-kommunalen Status.

Im Jahr 2005 wurde das Museum von dem Generalkommissariat für Tourismus als touristische Einrichtung anerkannt, wodurch es in der Lage ist, finanzielle Unterstützung zur Förderung des Fremdenverkehrs zu beziehen. Infolge einer neuen Verordnung und der entsprechenden Durchführungsbestimmungen (veröffentlicht am 01. März 2007), wurde das Museum durch das Generalkommissariat für Tourismus antragsgemäß im Jahr 2011 als touristische Sehenswürdigkeit anerkannt. Auf der Grundlage dieser Anerkennung werden unter anderem Fördermittel für Fremdenverkehrseinrichtungen gewährt.

Anerkennung „touristische Sehenswürdigkeit“ der Kategorie 2 Sonnen.

Die Provinz Luxemburg gewährt Museen Fördermittel insbesondere für die wissenschaftliche Forschung, pädagogische Aktivitäten, Ausstellungen und die laufende Verwaltung.

Das Museum der Kelten wurde im Jahr 2008 von der Föderation Wallonien-Brüssel als förderungwürdige Einrichtung anerkannt. Diese Anerkennung als förderungswürdiges Museum, die regelmäßig neu überprüft wird, berechtigt zum Erhalt umfangreicher Fördermittel, setzt jedoch auch die Erfüllung zahlreicher Kriterien voraus.

Anerkennung als „Museum“ der Kategorie C.

Die von der CRAA durchgeführten Ausgrabungsarbeiten wurden von der Direction de l‘Archéologie (Direktion für Archäologie) des öffentlichen Dienstes von Wallonien bezuschusst.

Das Museum der Kelten erhielt ebenfalls Beschäftigungsbeihilfen (WPA und belgische Beihilferegelung „Maribel“).

Aufgrund der Erfüllung verschiedener Zielsetzungen wurden dem Museum der Kelten kürzlich mehrere Gütezeichen verliehen:

Das Gütezeichen „Wallonie Destination Qualité“ (Wallonie, Reiseziel mit Qualität) erhielt das Museum für sein kontinuierliches Engagement bei der Verbesserung seines Angebots und der Besucherzufriedenheit. Das Museum arbeitet kontinuierlich an Verbesserungen für Senioren und der Erreichbarkeit und Begehbarkeit der Räumlichkeiten.

– Das Gütezeichen „Bienvenue Vélo“ (Fahrradfahrer willkommen) bezieht sich sowohl auf das Engagement im regionalen Kontext (die Initiative wird von dem Maison du Tourisme du pays de Saint-Hubert (Büro der Touristik) unterstützt) als auch auf das überregionale Engagement (Wallonien möchte mittelfristig noch attraktiver für den Fahrradtourismus werden und setzt entsprechende Maßnahmen um).